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Artikel: Die besten Tipps zur Stillvorbereitung: Wissen, Support und Basics für einen entspannten Stillstart

Die besten Tipps zur Stillvorbereitung: Wissen, Support und Basics für einen entspannten Stillstart
Stillen

Die besten Tipps zur Stillvorbereitung: Wissen, Support und Basics für einen entspannten Stillstart

Wir sprechen oft mit Mamas und Eltern, die mitten in einer Stillkrise stecken. Häufig fehlen dann Basiswissen, die richtige Unterstützung oder schlicht die Kapazität, den Stress zu tragen, der gerade am Anfang mit Stillen einhergehen kann. Gleichzeitig gibt es unfassbar viele Informationen. Umso wichtiger ist es, dass du für dich filtern kannst: Was ist wirklich hilfreich? Was ist Erfahrung und was ist evidenzbasiert?

Dein Weg zum Stillen beginnt in dem Moment, in dem du entscheidest, dein Baby zu stillen. Deshalb lohnt es sich, schon in der Schwangerschaft nicht nur Geburt und Wochenbett vorzubereiten, sondern auch den Stillstart. Egal ob du noch ganz am Anfang stehst oder schon mittendrin bist, diese Tipps helfen dir, dich sicherer zu fühlen.

1) Talk: Sprich mit anderen Mamas

Sprich mit stillenden oder ehemaligen Stillmamas in deinem Umfeld. Frag konkret:

  • Was hat gut funktioniert?

  • Was war schwieriger als erwartet?

  • Was hätten sie gern früher gewusst? Echte Erfahrungen können dir helfen, Erwartungen realistischer einzuordnen.

2) Stillberatung finden

Such dir frühzeitig eine IBCLC Still und Laktationsberaterin in deiner Nähe. Frag am besten schon vor der Geburt, ob rund um deinen Termin Kapazitäten frei sind. Speichere dir die Nummer ab, damit du im Akutfall nicht erst suchen musst. Eine virtuelle Beratung ersetzt eine persönliche Begleitung nicht vollständig, kann aber enorm helfen, wenn du keine Nachsorgehebamme hast oder kurzfristig Unterstützung brauchst.

3) Informiere dich gezielt

Bücher, Podcasts, Instagram oder YouTube. Es gibt inzwischen viele seriöse Profile, die kostenlos Wissen teilen. Ein Buch, das viele stillende Mamas sehr schätzen, ist „Intuitives Stillen“.

Intuitives Stillen: Grundlagen für einen sicheren Stillstart

4) Stillvorbereitungskurs

Ein Stillvorbereitungskurs kann dir helfen, Schritt für Schritt die wichtigsten Grundlagen zu lernen:

  • Stillpositionen und Anlegetechnik

  • typische Stillprobleme und Warnsignale

  • was wirklich normal ist und wann du Hilfe brauchst. Viele Frauen fühlen sich danach deutlich sicherer.

5) Baby verstehen: Bedürfnisse und Signale

Setz dich mit Babysprache und Bedürfnissen auseinander. Babys sind nicht hilflos. Sie können sehr klar zeigen, was sie brauchen. Je besser du Signale erkennst, desto entspannter wird oft der Stillstart.

Dafür empfehlen wir dir das Buch: Mein kompetentes Baby von Nora Imlau

6) Kolostrum gewinnen

Kolostrum ist die erste Milch und für dein Baby besonders wertvoll. Du kannst Kolostrum in manchen Fällen schon vor der Geburt ausstreichen und in Kolostrumsammlern mit in die Klinik nehmen. Lass dir das unbedingt von deiner Hebamme oder Stillberaterin zeigen. Das Ausstreichen braucht Übung und sollte nur gemacht werden, wenn es für dich medizinisch passt.

7) Wunde Brustwarzen: vorbeugen statt durchhalten

Stillen ist am Anfang eine hohe Belastung für Brustwarzen. Eine leichte Empfindlichkeit kann normal sein. Starke Schmerzen, offene Stellen oder dauerhafte Wunden sind ein Zeichen, dass etwas nicht optimal läuft, häufig liegt es an der Anlegetechnik. Wichtig: Besteh in der Klinik darauf, dass dir richtiges Anlegen gezeigt wird. Du und dein Baby seid beide Anfänger. Die ersten Stunden und Tage legen häufig den Grundstein.

8) Gute Basis Ausstattung fürs Wochenbett

Du brauchst nicht gleich alles. Aber ein paar Basics machen den Stillstart deutlich leichter. Wir haben die in dieser Kollektion alle Essentials für einen guten Stillstart zusammengestellt.

9) Stillplan machen: für den Fall der Fälle

Neben Geburtsplan und Wochenbettplanung kann ein einfacher Stillplan dir Sicherheit geben, falls Stillen nicht gut anläuft. Denn das Gefühl, wenn das Baby nicht satt wird oder Stillen schmerzt, kann emotional überwältigend sein. Du bist damit nicht allein.

Dein Stillplan in Kurzform

  • Hol dir Hilfe: Oft reicht schon eine Sitzung bei einer Stillberatung.

  • Alternative Fütterungsmethoden kennen: Spritzenfütterung, Becherfütterung oder Flasche.

  • Team Entscheidung: Wäre es für euch okay, wenn Partnerin oder Partner im Notfall mit Pre oder Spendermilch füttert?

  • Pre Auswahl: Es gibt viele Optionen. Lass dich beraten und bleib offen. Manchmal ist Ausprobieren nötig.

10) Wochenbett Versorgung: Meal Train und Mothering the Mother

Plane euer Wochenbett so, dass du versorgt bist. Wer kocht? Wer bringt Essen? Gibt es jemanden, der regelmäßig liefern kann? Ein Meal Train ist eine einfache Lösung, bei der Freundinnen oder Familie sich in einen Kalender eintragen und euch Essen vorbeibringen. Wer sich nicht selbst versorgen muss, hat mehr Raum für Stillen, Heilung und Ruhe. Wenn du kein Dorf in der Nähe hast, kann eine Mütterpflegerin eine echte Entlastung sein. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das eine Kassenleistung sein.

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