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Artikel: Vorbereitung aufs Stillen: Was du wirklich brauchst für einen entspannten Stillstart

Vorbereitung aufs Stillen: Was du wirklich brauchst für einen entspannten Stillstart

Vorbereitung aufs Stillen: Was du wirklich brauchst für einen entspannten Stillstart

Stillen ist für die allermeisten Frauen das zentrale Thema im Wochenbett, körperlich und emotional. Es nimmt oft mehr Raum ein, als man vor der Geburt erwartet. Stillen kann sehr intuitiv, natürlich und wunderschön sein, aber das Lernen ist ein Prozess. Bitte lass dich nicht davon unter Druck setzen, dass Stillen „das Natürlichste der Welt“ sei. Es muss nicht sofort klappen. Du und dein Baby seid Anfängerinnen und Anfänger in dem, was ihr da gemeinsam lernt.

Wenn man vorher noch nie gestillt hat, woher soll man wissen, wie sich gutes Saugen anfühlt, welche Stillpositionen passen oder wie man Stillproblemen vorbeugt. Gleichzeitig wollen wir Stillen nicht romantisieren. Stillen ist zeitaufwendig und gerade am Anfang oft mit Übung, Geduld und Arbeit verbunden. Ein guter Start kann euch aber den Weg zu einer entspannten Stillbeziehung deutlich erleichtern. Deshalb lohnt es sich, schon vor der Geburt ein kleines Basiswissen aufzubauen.

Was dich in diesem Artikel erwartet

In diesem Artikel findest du Tipps für einen gelungenen Stillstart. Neben passenden Produkten ist vor allem Wissen die wichtigste Grundlage. Gute Literatur ist immer empfehlenswert. Wenn du dir einen Schwangerschaftsratgeber kaufst, achte darauf, dass Stillen ein ausführliches Kapitel hat. Zwei Bücher, die Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit gut abdecken, sind „Guter Hoffnung“ und „Hebammensprechstunde“.

Wusstest du, dass du neben einem Geburtsvorbereitungskurs auch einen Stillvorbereitungskurs besuchen kannst? Viele Kurse sind kurz und praxisnah. In wenigen Stunden bekommst du gemeinsam mit Partnerin oder Partner ein Gefühl dafür, was euch nach der Geburt erwartet.

Warum Stillvorbereitung so hilfreich ist

Neben passenden Produkten ist vor allem Basiswissen die wichtigste Grundlage. Gute Literatur kann dir Sicherheit geben, damit du im Wochenbett weniger raten musst. Wenn du dir einen Schwangerschaftsratgeber kaufst, achte darauf, dass Stillen ein ausführliches Kapitel bekommt. Sehr empfehlenswert sind zum Beispiel “Guter Hoffnung” und “Hebammensprechstunde”.

Und: Du kannst nicht nur einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen, sondern auch einen Stillvorbereitungskurs. Oft reicht schon ein kurzer Kurs, um gemeinsam mit Partnerin oder Partner zu verstehen, was euch in den ersten Tagen erwartet.

Gute Informationsquellen zum Stillen

Was du wirklich brauchst: Einkauf mit Augenmaß

Der Nestbautrieb ist real. Trotzdem gilt: Ihr braucht nicht viel, wenn ihr das Richtige habt. Mit manchen Dingen lohnt es sich zu warten, bis ihr merkt, dass ihr sie wirklich benötigt. So vermeidet ihr Fehlkäufe. Und falls doch etwas fehlt, kommt es in der Regel schnell zu euch ins Wochenbett.

Vor der Geburt sinnvoll

Nach der Geburt je nach Bedarf

Der Stillstart im Krankenhaus: hol dir die Hilfe, die du brauchst

Viele Familien starten im Krankenhaus. Der Stillbeginn wird dort stark davon beeinflusst, ob du Unterstützung bekommst und ob du früh Feedback zur Anlegetechnik erhältst. Wichtig ist: Hol dir Hilfe genau dann, wenn es sich komisch anfühlt, schmerzt oder dein Baby nicht gut trinkt. Frag Hebammen, Pflegekräfte oder gezielt nach einer Stillberaterin.

Wir wissen, dass die Realität auf Wochenbettstationen durch Personalmangel oft ernüchternd ist. Umso wichtiger ist es, dranzubleiben. Sei proaktiv. Du legst in den ersten Tagen häufig den Grundstein für einen guten Stillstart. Stillen ist kein Selbstläufer, sondern ein Lernprozess. Es klappt oft nicht sofort und das ist normal. Wenn dir Stillen besonders wichtig ist oder du schon Stillprobleme hattest, kann es sich lohnen, nach einer babyfreundlichen Klinik in deiner Nähe zu schauen.

Stillberatung nach der Geburt: diese Optionen gibt es

Viele Kliniken bieten ambulante Stillberatung und Still Cafés an, die oft kostenfrei sind. Zusätzlich übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel die Hebammenbetreuung auch bei Stillthemen. Still und Laktationsberaterinnen sind echte Expertinnen. Es gibt bestimmt eine in eurer Nähe.

Du machst einen großartigen Job. Stillen ist Arbeit, Zeit und emotionale Leistung. Ja, man spart oft Pre Nahrung, aber Stillen ist nicht kostenlos. Es ist eure Zeit und die ist wertvoll. Du darfst dir Hilfe holen, du darfst Dinge vereinfachen und du darfst euren eigenen Weg finden.

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