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Artikel: Snacks für die Geburt & Kliniktasche

Snacks für die Geburt & Kliniktasche
Ernährung

Snacks für die Geburt & Kliniktasche

Das Packen der Kliniktasche fühlt sich oft an wie der Startschuss in die heiße Phase vor der Geburt. Kleidung fürs Baby, Handy-Ladekabel, Kulturbeutel - alles ist dabei. Was aber leicht untergeht sind Snacks, die einen wirklichen Mehrwert liefen, indem sie nicht nur gut schmecken sondern auch deinen Körper optimal viel Energie liefern.

Geburt ist körperlich und emotional Hochleistung. Auch die Stunden und Tage danach fordern deinen Körper intensiv – egal ob vaginale Geburt oder Kaiserschnitt. Gut gewählte Snacks können deinen Energiehaushalt stabil halten, Übelkeit und Kreislaufproblemen vorbeugen und dir ein Stück Selbstbestimmung in einer Ausnahmesituation geben.

Hier findest du eine Orientierung, welche Snacks sich für während der Geburt und direkt nach der Geburt bewährt haben - immer unter der Voraussetzung, dass es medizinisch für dich in Ordnung ist.

Snacks für während der Geburt

Nicht jede Klinik oder jedes Geburtshaus erlaubt Essen in der aktiven Eröffnungs- oder Austreibungsphase. Manche Häuser sind bei geplanter oder möglicher Anästhesie (z.B. Kaiserschnitt) zurückhaltender. Sprich am besten schon vorab mit deiner Hebamme oder deinem geburtshilflichen Team, was vor Ort möglich und erlaubt ist. Wenn du in der frühen Geburtsphase bist oder in einer Einrichtung mit flexiblen Regelungen, können leichte, gut verträgliche Snacks dich sehr unterstützen.

Flüssiges: Nährstoffreiche Getränke

Geburt ist körperlich vergleichbar mit einer Ausdauerbelastung. Du schwitzt, atmest intensiver, dein Körper verbraucht viel Energie. Gut geeignet sind:

Sie helfen, Flüssigkeit und Mineralstoffe zu ersetzen und liefern schnelle Energie, ohne den Magen zu sehr zu belasten. Achte darauf, dass die Getränke nicht zu süß sind, denn das kann sonst Übelkeit verstärken.

Honigsticks oder Bonbons

Einfache Zucker werden schnell aufgenommen und können dir kurze Energiekicks geben, wenn du erschöpft bist oder kaum Appetit hast. Praktisch sind:

  • Honigsticks (z.B. dieser hier)

  • Bonbons, z. B. Zitrone oder Ingwer

Ingwer kann zusätzlich leichte Übelkeit lindern. Wichtig: Wenn du zu Schwangerschaftsübelkeit neigst, probiere solche Sachen am besten schon in der Schwangerschaft einmal aus.

Cracker oder Salzstangen

Wenn dir eher nach etwas „Neutralem“ ist, sind trockene, leicht salzige Snacks ideal:

  • Vollkorncracker

  • Salzstangen

  • kleine Maiswaffeln

Sie sind gut verträglich, belasten den Magen wenig und können den Kreislauf stabilisieren - gerade wenn du viel Flüssigkeit zu dir nimmst.

Müsliriegel oder Energieriegel

Wenn du merkst, dass du etwas „Richtiges“ brauchst, sind Riegel eine gute Option. Achte möglichst auf:

  • eine kurze Zutatenliste

  • komplexe Kohlenhydrate (z. B. Haferflocken)

  • etwas Protein und Fett (z. B. Nüsse, Samen)

So bleibt dein Blutzucker stabiler, ohne dass du dich „übervoll“ fühlst. Du musst keine perfekten „Clean Eating“-Riegel einpacken - wichtig ist, dass du sie magst und gut verträgst. Diese hier empfehlen wir sehr - gehaltvoll und einfach lecker.

Trockenfrüchte

Kleine Portionen Trockenfrüchte liefern natürliche Süße und etwas Ballaststoffe. Wir lieben Aprikosen, Datteln oder getrocknete Mango-Streifen (z.B. von Seeberger). Sie sind leicht nebenbei zu essen, wenn dir ein ganzer Riegel oder ein Brot zu viel ist. Achte bei empfindlichem Magen darauf, nicht zu große Mengen auf einmal zu essen.

Snacks für die Zeit nach der Geburt

Nach der Geburt schaltet dein Körper schlagartig auf Regeneration, Hormonumstellung und, wenn du stillst, Milchbildung. Viele Frauen erleben dann ein starkes Hungergefühl, manchmal auch direkt nach der Geburt. Ob dein Krankenhausessen gut zu dir passt oder eher nicht, ist schwer vorherzusagen. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass das Essen auf Station wenig Nährstoffe liefert und oft auch insgesamt zu wenig Energie. Eigene Snacks geben dir Sicherheit und Versorgung, wenn Küche oder Buffet gerade nicht das hergeben, was du brauchst.

Nussmischungen & Nussmus

Nüsse und Kerne liefern:

  • Protein (für Gewebeheilung und Muskelkraft)

  • gesunde Fette (für Energie und Sättigung)

  • Mineralstoffe wie Magnesium

Praktisch sind:

  • kleine Beutel Trail-Mix (z. B. Nüsse plus Trockenfrüchte)

  • Nussmus in Quetschbeuteln oder Portionspackungen

Sie sind schnell gegessen, machen lange satt und passen in jede Kliniktasche.

Instant-Haferflocken oder Porridge-Becher

Viele Kliniken haben heißes Wasser. Damit kannst du dir im Bett ein warmes, leicht verdauliches Essen zubereiten:

  • Instant-Haferflocken im Becher

  • Porridge mit getrockneten Früchten oder Nüssen

Hafer liefert komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe und etwas pflanzliches Protein. Viele stillende Mütter erleben Hafer als hilfreich für ihr Wohlbefinden - er ist zwar kein „Wundermittel“ für die Milchmenge, aber ein sehr nährendes Lebensmittel.

Dunkle Schokolade & kleine Süßigkeiten

Manchmal braucht es einfach etwas für die Seele. Dunkle Schokolade kann:

  • die Stimmung heben

  • durch Magnesium zur Entspannung beitragen

  • ein wenig Koffein liefern, wenn du übermüdet bist

Wähle das, was du wirklich genießt – bewusst und ohne schlechtes Gewissen. Es geht hier nicht um „perfekte Ernährung“, sondern um Stärkung in einer Extremsituation.

Apfelmus & Fruchtquetschies

Fruchtpürees sind ideal, wenn du:

  • wenig Appetit auf „richtiges“ Essen hast

  • noch im Bett bleiben möchtest

  • etwas Leichtes und Frisches brauchst

Je nach Vorliebe:

  • ungesüßtes Apfelmus im Becher

  • Quetschies mit Frucht (und ggf. Hafer oder Joghurt)

Sie sind leicht zu essen, auch einhändig beim Stillen, und bringen etwas Flüssigkeit und Vitamine. Achte auf möglichst wenige Zusatzstoffe und keinen extra Zucker.

Käse-Sticks oder haltbare Joghurts

Wenn du Zugang zu einem kleinen Kühlschrank hast oder eine Kühltasche dabei ist, können Milchprodukte eine wertvolle Eiweiß- und Calciumquelle sein:

  • Käse-Sticks oder kleine Käseportionen

  • trinkbare oder haltbare Joghurts

Im Zweifel kannst du auch Partnerin, Familie oder Freundinnen bitten, dir Frischware von zu Hause mitzubringen.

Praktische Packtipps

  • Eigene Snack-Tasche: Pack deine Snacks in ein separates Täschchen oder einen Beutel. So finden Hebamme, Pflegepersonal oder deine Begleitperson schnell, was du brauchst – ohne die ganze Kliniktasche zu durchwühlen.

  • Trinkflasche mit Strohhalm: Eine große, wiederbefüllbare Flasche mit Strohhalm ist Gold wert – sowohl unter der Geburt als auch im Wochenbettbett. Trinken fällt damit auch in Seitenlage oder während einer Wehe leichter.

  • Snacks für deine Begleitperson: Auch deine Partnerin oder deine Geburtsbegleitung ist oft viele Stunden am Stück im Kreißsaal. Ein paar extra Riegel, Nüsse oder belegte Brote verhindern, dass ihr plötzlich mit leerem Magen dasteht.

  • Unverträglichkeiten bedenken: Wenn du Allergien, Unverträglichkeiten oder z. B. Gestationsdiabetes hast, sprich vorab mit deiner behandelnden Ärztin / deinem Arzt oder deiner Hebamme, welche Snacks für dich sinnvoll sind.

Geburt und die erste Zeit mit Baby sind ein Marathon, kein Sprint. Dein Körper leistet Unglaubliches und er braucht dafür verlässliche, gut verfügbare Energie. Snacks sind kein „Nice to have“, sondern Teil deiner Versorgung:

  • Sie stabilisieren deinen Kreislauf.

  • Sie helfen, deinen Blutzucker im Rahmen zu halten.

  • Sie geben dir inmitten von Monitoren, Routinen und Abläufen etwas Vertrautes.

Du darfst deine Kliniktasche so packen, dass sie dich wirklich trägt - medizinisch sinnvoll, praktisch und nährend. Deine Snacks sind ein kleiner, aber wirksamer Baustein davon.

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